18Feb/17
Pasta mit Fenchel und getrockneten Tomaten

#PastaJar mit Fenchel und getrockneten Tomaten

Manchmal ist im Leben 1.0 so viel los, das die virtuelle Welt ein wenig hinten anstehen muss, weil Zeit, Nerven oder schlicht die Lust zum Bloggen fehlen. Falls ihr Rezepte-Entzug habt (es gibt ja sonst kaum Foodblogs, haha…), habe ich aber einen Tipp für euch: Ich durfte im letzten Monat Gastgeberin bei einem Blogevent auf kochtopf.me sein, mit dem Thema “Restlos glücklich – Rezepte-Duos”. Dort sind ganze 31 Rezepte zusammen gekommen, die geschickt kombinieren und Reste genial verwerten. Es lohnt sich sehr vorbeizuschauen! Die Zusammenfassung wird die Tage auch online kommen.

Ich hoffe trotzdem, dass ich die nächste Zeit auch blogtechnisch wieder etwas produktiver sein werde. Für heute habe ich ein sehr simples Rezept für euch, das ursprünglich ein Gastbeitrag von mir für Sandra von isarkitchen war. Sie wünschte sich irgendwas zum Thema Büro-Lunch – ein Heimspiel für mich.

Diese Nudeln mit Fenchel und getrockneten Tomaten habe ich schon x Mal gekocht, mal mit, mal ohne Rucola, mal mit Mandeln, mal mit Walnüssen, mal mit Oliven statt Tomaten. Sie eignen sich super dazu in ein Glas geschichtet auf Reisen zu gehen. Die Grundregel hierbei ist: je feuchter die Komponente, desto weiter unten landet sie im Glas. Als erstes wird also Dressing oder hier das Gemüse eingefüllt und weiter oben alles was nicht durchweichen darf oder knackig bleiben soll. Am Zielort einfach auf einen Teller entlehren oder von Anfang an das obere Drittel des Glases leer lassen, dann könnt ihr auch umrühren und direkt daraus essen.

Und wenn es noch mehr Mittagessen sein soll, schaut doch mal auf meinem Instagram-Account zu dem Thema vorbei (ja, ich habe zwei Accounts – einen für Mittagessen und einen für alles sonstige) oder stöbert hier auf dem Blog in der entsprechenden Kategorie. Guten Appetit und noch ein schönes Wochenende!

 

Pasta mit Fenchel und getrockneten Tomaten

Ein schnelles Nudelgericht mit einer nicht ganz alltäglichen Geschmackskombinaton, das sich super zum Mitnehmen eignet.

Pasta mit Fenchel und getrockneten Tomaten

Zutaten

  • 1 Portion (Vollkorn-)Nudeln (80-120 g)
  • 25 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl)
  • (alternativ auch lecker: schwarze Oliven)
  • 1 EL Mandelstifte (oder gehackte Walnüsse)
  • 1 kleiner Fenchel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weiß- oder Roséwein
  • Prise Zucker
  • Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • optional etwas Rucola
  • Zum Transportieren
  • 1 altes Sauerkirsch- oder Apfelmusglas

Zubereitung

  1. Nudeln in Salzwasser gar kochen.
  2. Getrocknete Tomaten in ein Schälchen geben und mit kochendem Wasser übergießen, bis sie bedeckt sind und ca. 10 min ziehen lassen.
  3. Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.
  4. Fenchel waschen, putzen und in Stücke schneiden. In Olivenöl anbraten, bis er leicht gebräunt ist.
  5. Knoblauch abziehen, fein hacken, zum Fenchel mit in die Pfanne geben und einige Minuten mitbraten.
  6. Mit Wein ablöschen und köcheln lassen, bis fast alle Flüssigkeit verdampft ist. Derweil die getrockneten Tomaten aus dem Einweichwasser heben, in Streifen schneiden und wieder zurück ins Wasser legen.
  7. Tomaten zusammen mit dem Einweichwasser zum Fenchel in die Pfanne geben und wiederum köcheln lassen, bis fast alle Flüssigkeit verdampft ist. Abschmecken mit einer Prise Zucker, etwas Oregano, Salz und Pfeffer.
  8. Zum Transportieren in ein Glas schichten. Zuunterst das Gemüse, darauf die Nudeln und zuletzt die gerösteten Mandeln und ggf. etwas Fenchelgrün oder Rucola.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/02/pasta-fenchel-getrocknete-tomaten.html

 

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06Feb/17
Bun Bao Burger vegan

Bun Bao Burger – köstliche, vietnamesische Sauerei 

Ein gemütlicher, schummrig beleuchteter Raum. Rustikale Möbel, optisch eine kreative Mischung aus Kneipe und Wohnzimmer mit sympathisch-selbstgemachtem Charakter. Auf dem großen Tisch diverse Schälchen, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten und ein Bambus-Dämpfkorb. Außenrum sitzen eine Runde Foodblogger, sowie ein Mitarbeiter und der Inhaber des HOME, der sichtlich gerne die Geschichte des Lokals und der ungewöhnlichen Speisekarte erzählt.

Ein sehr schöner Abend war das, letztes Jahr im Oktober. Wir haben gequatscht, gelacht, leise geschmatzt, experimentiert und jeder hat seine persönliche, kleine Sauerei veranstaltet, die beim Burger essen nun mal unvermeidbar ist. Serviert wurden uns Bun Bao Burger, deren Wurzeln in Vietnam liegen. Die laschenförmigen Burger Buns werden gedämpft und anschließend gefüllt mit Mayonnaise, Salat, Soße und klassischerweise lang gegartem Fleisch – für die fleischlos-Fraktion gab es stattdessen den ungelogen besten Tofu, den ich bisher gegessen habe. Meine liebste Kombination war die Trüffel-Mayo, reichlich Karottensalat, Tofu, Erdnüsse und Hoisinsauce. Authentisch? Keine Ahnung. Köstlich? Aber sowas von!

So köstlich, dass mich der Gedanke nicht losgelassen hat, derartige Burger auch einmal daheim zuzubereiten. Ich rechnete schon halb damit, dass ich nicht annährend an das Erlebnis im HOME herankommen würde, aber ich hatte wirklich Glück und schon der erste Versuch war ein Volltreffer! Zugegeben, die Mayonnaise war nicht selbstgemacht und nicht so toll aromatisiert, der Karottensalat schlichter gewürzt und den Tofu habe ich auch nicht so genial gut hinbekommen. Aber die Ähnlichkeit ist ganz klar vorhanden. Für das Original (und um den nicht unerheblichen Aufwand zu sparen) muss ich dann eben doch mal wieder ins HOME…

 

Bun Bao Burger

Geschmacksexplosion! Burger mal ganz anders - auf vietnamesisch, mit gedämpftem Bun.

Bun Bao Burger

Zutaten für 6 kleine Burger/2 Personen

    Buns
  • 200 g Weizenmehl
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 knapper TL Trockenhefe
  • 20 ml (Pflanzen-)Milch
  • 80 ml Wasser
  • 12 kleine Backpapier-Rechtecke
  • Karottensalat
  • 2 Karotten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Sesam
  • 1 TL Agavendicksaft oder Honig
  • 2 TL Limettensaft
  • Prise Cumin, Prise Koriander
  • Salz, Chili
  • Tofu
  • Naturtofu
  • Agavendicksaft oder Honig
  • Sojasoße
  • Rapsöl
  • außerdem
  • Mayonnaise (kann natürlich auch vegane sein)
  • Mungobohnensprossen
  • Hoisinsoße
  • gehackte Erdnüsse
  • optional: Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die Buns alle Zutaten ca. 5 min lang gründlich verkneten. Der entstehende Teig sollte glatt und elastisch sein, aber nicht klebrig oder bröselig - ggf. noch ein klein wenig Wasser oder Mehl hinzufügen. Abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 h gehen lassen.
  2. Teig in sechs gleichgroße Stücke teilen. Jeden Teil einmal kurz durchkneten und zu einer länglichen Teigzunge formen. Auf ein Stück Backpapier legen und zusammenklappen, dabei ein weiteres Stück Backpapier zwischenlegen.
  3. Die Teiglinge mit etwas Abstand in einen Bambus-Dämpfekorb setzen und weitere 30 min gehen lassen. Dann den Dampfkorb in einen Topf oder eine Pfanne mit ein wenig Wasser am Boden stellen. Ersatzweise könnt ihr auch ein großes, flaches Sieb oder ein Handtuch und einen Topf mit Deckel verwenden, um euch einen Dämpfeinsatz zu bauen. 10 min lang dämpfen.
  4. Für den Karottensalat die Karotten raspeln. Frühlingszwiebel waschen, putzen, in feine Ringe schneiden und zu den Karotten geben. Alles abschmecken mit einer großzügigen Ladung Sesam, Agavendicksaft, Limettensaft, Cumin, Koriander, Salz und Pfeffer und/oder Chili.
  5. Den Tofu in Scheiben schneiden und in Rapsöl scharf anbraten. Mit etwas Agavendicksaft und Sojasoße beträufeln und einige Male wenden und schwenken, bis beide Seiten leicht karamellisiert und appetitlich gebräunt sind.
  6. Zum Servieren die Buns ein klein wenig abkühlen lassen, Backpapier entfernen, nach Belieben mit weiteren Zutaten füllen (Ideen siehe oben) füllen und unbedingt Servietten bereithalten.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/02/bun-bao-burger.html

 

 

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28Jan/17
Karotten Kokos Oatmeal

Coco Carrot Oatmeal und ein Plausch über Trockenfrüchte & Co.

Ich habe eine Lieblingsschublade in meiner Küche. In durchsichtigen, stapelbaren Boxen finden sich dort nicht nur Nudeln, Mehl und zweierlei Reis, sondern auch Kichererbsen- und Reismehl, Semmelbrösel, Grieß, Mohn, Couscous, Haferflocken, Walnüsse, Mandeln, Rosinen, Cranberries, Kokosraspeln, Kakaopulver, Sonnenblumenkerne, Sesam, Bananenchips, Kürbiskerne und Tomatenchips – unter anderem. Manches davon ist nur saisonweise vorhanden, anderes wird stetig nachgekauft und fast täglich verwendet. Für letztere Fälle wäre es eigentlich praktisch große Vorratspackungen zu kaufen, denn dann braucht man weniger Umverpackung für den selben Inhalt, der Kilopreis sinkt und die ganze Logistik ist für alle Beteiligten einfacher.

Genau das dachte sich der Gründer des 2012er Start-ups Koro Drogerie*, ein Onlineversand für haltbare Lebensmittel in (noch haushaltstauglichen) Großpackungen. Im Sortiment sind beispielsweise Trockenfrüchte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Getreide und darunter auch einige sehr ausgefallene Sachen. Mir zumindest sind bisher nirgendwo sonst getrocknete Drachenfrucht, Schisandrabeeren oder Honigmelone begegnet und auch Bananenstreifen und Ananasstücke ohne jegliche Zusätze bzw. Süßungsmittel findet man selten.

Ihr Mitarbeiter Jan verantwortet den zugehörigen Blog, genannt Food Journal, wo es diverse Infoartikel und Rezepte gibt – weiter unten findet ihr eine Kostprobe. Jan schlug mir eine gegenseitige Blogvorstellung vor und ich durfte ihn ein bisschen ausquetschen:

1. Jan, warum gibt es das Food Journal bei KoRo und was werden die Leser dort in Zukunft noch alles finden?

Wir verstehen das Food Journal als Inspirations- und Wissensquelle. Zum einen teilen wir dort Rezepte, sowohl eigene, als auch welche von Partner-Bloggern und YouTubern. Zum anderen veröffentlichen wir informative Artikel rund um verschiedene Lebensmittel und ernährungs- und gesundheitsrelevante Themen.

Alles in allem wollen wir unseren Kunden (und natürlich auch allen anderen Besuchern) mit dem Food Journal Mehrwert abseits unseres Shops bieten. Da wir beispielsweise viele Exoten und recht unbekannte Superfoods verkaufen, können sich Interessenten vor dem Kauf über die jeweiligen Produkte und ihre Verwendung informieren. Oder sie stöbern einfach durch unsere Rezepte-Rubrik und steuern sogar ihr Lieblingsrezept zum Teilen auf der Plattform bei.

2. KoRo betont, dass die Trockenfrüchte ungeschwefelt sind, also nicht mit Schwefeldioxid behandelt, um länger haltbar zu sein. Wieso ist das relevant? Eher gesundheitlich oder schmeckt man auch einen Unterschied?

Da wir großen Wert auf Naturbelassenheit legen und die Trocknung an sich schon für längere Haltbarkeit sorgt, verzichten wir auf Schwefel. Und keine Angst, unsere Trockenfrüchte sind trotzdem etwa 9 Monate haltbar. An sich dürfte man keinen Unterschied schmecken. Wenngleich uns immer wieder begeisterte Kunden schreiben, dass unsere Trockenfrüchte viel besser als die typische Supermarkt-Ware schmecken würde. Das liegt jedoch viel eher daran, dass wir zudem, bis auf sehr wenige Ausnahmen, keine gezuckerten Früchte anbieten und generell hohe Qualitätsstandards haben.

Anmerkung von mir: Im Foodjournal gibt es auch einen ausführlichen Artikel zum Thema ungeschwefelte Trockenfrüchte.

3. Was ist dein persönliches Lieblingsprodukt von KoRo und wie isst du es besonders gerne?

Puh, schwierige Frage. Auf der letzten Messe, die wir mit der KoRo Drogerie besucht haben, habe ich mich in die getrockneten Honigmelonen verliebt. Ich glaube, die stehen bei mir momentan ganz oben, dicht gefolgt von Jackfrucht und Bio Mandelmehl.

 

Was den Geschmack der Trockenfrüchte* angeht kann ich dank meines Probierpakets nur bestätigen, dass sie wirklich super schmecken! Die Qualität merkt man, ich bin sehr angetan von den Sauerkirschen, wobei die Jackfrucht auch fein ist. Eventuell kommt in nächster Zeit mal ein Rezept mit Azukibohnen – dann wisst ihr, woher ich sie habe.

Falls ihr auch eine Ladung feinste Trockenfrüchte, Nüsse oder ähnliches brauchen könnt, bekommt ihr mit dem Code “CHOCOLATE” 5 % Rabatt. Viel Spaß beim Shoppen! (Vermutlich werde ich den auch bald nochmal verwenden, unterdessen sind nämlich die Pfirsiche wieder lieferbar, um die ich tagelang herumgeschlichen bin…)

Koro Drogerie - Ihre günstige Online-Drogerie*

Was auf jeden Fall einen Besuch wert ist, ist das Food Journal und die dortigen Rezepte. Als kleinen Vorgeschmack habe ich euch das Karotten-Kokos Oatmeal mitgebracht. Allerdings abgewandelt mit Kokosflocken statt Kokosmilch und ein bisschen mehr Gewürzen drin. Insgesamt trotzdem ein simples Frühstück, dass sich aber gerade im Winter sehr gut macht. Ich bin momentan wieder voll auf dem Porridge-Trip, die Müslis müssen warten, bis es wieder wärmer wird.

 

Coco Carrot Oatmeal

Cremiges Frühstücksporridge mit einem Hauch Exotik

Coco Carrot Oatmeal

Zutaten

  • 5 EL feine Haferflocken (ca. 50 g)
  • 250 ml Wasser
  • 1 sehr kleine Karotte
  • 2 EL Kokosflocken
  • Prise Salz
  • Schuss (Pflanzen-)Milch
  • Prise Zimt
  • 5 getrocknete Pflaumen
  • 1 EL gestiftete Mandeln
  • nach Belieben Ahornsirup

Zubereitung

  1. Haferflocken mit 250 ml Wasser in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen.
  2. Karotte fein reiben und ca. 2 EL von den Raspeln mit in den Topf geben. Kokosflocken und eine Prise Salz ebenalls unterrühren und für 3-5 min köcheln lassen, bis euch die Konsistenz gefällt. Zuletzt ggf. einen Schuss Pflanzenmilch unterrühren (damit es cremiger wird) und eine Prise Zimt dazu geben.
  3. Pflaumen in kleine Stücke schneiden und unter das Oatmeal mischen. In ein Schälchen geben.
  4. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht goldbraun anrösten. Das Oatmeal mit den Mandeln, ein wenig geraspelter Karotte und nach Belieben Ahornsirup toppen.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/01/carrot-coco-oatmeal.html

 

Danke an KoRo für das Probierpaket und den netten Kontakt und Austausch! Meine Meinung ist selbstverständlich meine eigene.

*) Affiliate-Link. Falls ihr hierüber bestellt, bekomme ich eine kleine Provision. Lieben Dank dafür! Für euch bleibt der Preis unverändert. 

 

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14Jan/17
Brokkoli-Erbsensuppe vegan

Feierabend-Löffelei: Brokkoli-Erbsensuppe

Mit Suppe konnte man mich jagen. Zumindest, wenn sie eine vollständige Mahlzeit darstellen sollte und nicht gerade die Kartoffelsuppe meiner Mutter war. Aber seit diesem Herbst bin ich irgendwie auf den Trichter gekommen und der im Sommer übliche große Salat zum Abendessen wird erstaunlich oft durch eine Suppe ausgetauscht. Und wenn ich weiß, dass abends ordentlich geschlemmt wird, ist eine Suppe toll als leichtes aber trotzdem feines Mittagessen. Schon x-fach habe ich auf Instagram von meiner super-cremigen Brokkoli-Erbsensuppe geschwärmt, sodass Claudia von Hüpfgemüse jetzt sogar explizit nach einem Rezept gefragt hat.

Da waren die Photos sogar schon im Kasten, denn ein derart bewährtes Rezept muss einfach verbloggt werden. Das tolle an der Suppe ist, dass sie ganz schnell und simpel aus Tiefkühlgemüse zubereitet wird, extrem cremig ist und sich mit divesen Toppings sehr gut variieren lässt – für mich die perfekte Feierabendküche. Das Gemüse wird noch tiefgefroren direkt mit Wasser aufgesetzt. Bis das kocht sind auch die restlichen paar Zutaten grob geschnitten und dann heißt es nur noch 15 min köcheln lassen, durchpürieren und abschmecken.

Obendrauf kann man sich austoben. Ich hatte schon Kürbiskerne, Hanfsamen, Petersilie, Basilikum, Joghurt, Quark, Zitronensaft, Limettensaft, Fleur de Sel und Kürbiskernöl – natürlich nicht gleichzeitig, sondern immer 2-3 Sachen in Kombination. So kann jeder Teller anders schmecken. Bestimmt kann man noch mehr ausprobieren, vielleicht das rote Walnusstopping von meiner Kartoffelsuppe? Walnussöl? Fruchtiger Balsamico-Essig? Croutons? Röstzwiebeln? Oder, etwas mutiger, gehackte Cranberries? Lasst mir unbedingt eure Ideen da!

 

Brokkoli-Erbsensuppe

Schnell gezaubert und mit bunten Toppings serviert ist diese wunderbar cremige Suppe echtes Seelenfutter.

Brokkoli-Erbsensuppe

Zutaten für 2-3 Portionen

  • 190 g TK-Brokkoli
  • 300 g TK-Erbsen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Muskat
  • Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Ideen für Toppings:
  • Joghurt oder Quark
  • frisch gepresster Zitronen- oder Limettensaft
  • Petersilie oder Schnittlauch (frisch oder TK)
  • Kürbiskerne
  • etwas Kürbiskern- oder Walnussöl

Zubereitung

  1. Brokkoli und Erbsen gefroren in einen Topf geben, die Gemüsebrühe angießen, auf den Herd stellen und erhitzen.
  2. Während der Topfinhalt aufgewärmt wird, die Kartoffeln waschen, in kleine Würfel schneiden (Kantenlänge ca. 1 cm) und mit in den Topf geben. Zwiebel und Knoblauch abziehen, in Halbringe schneiden bzw. grob hacken und ebenfalls mit in den Topf geben.
  3. Sobald der Topfinhalt kocht einmal umrühren und für ca. 15 min offen köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  4. Suppe gründlich durchpürieren. Abschmecken mit Muskat, Limettensaft, Salz und Pfeffer und mit den gewünschten Toppings servieren.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/01/brokkoli-erbsensuppe.html

 

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06Jan/17
Maulwurfkuchen Schokokuchen Guinnes

Maulwurfkuchen für Erwachsene mit Bier und Rum

Ich hatte euch einen Alkoholkuchen versprochen und hier ist er! Sieht mit dem putzigen Maulwurf gar nicht so “für Erwachsene” aus, oder? Er kam aber ausgezeichnet an in der Runde, sowohl optisch als auch geschmacklich. Laut einem Gast war es sogar der beste Kuchen, den er in diesem Jahr (noch 2016) gegessen hatte. Da war ich doch ein bisschen stolz!

Was haben wir hier also. Nachdem es sich um einen Maulwurfkuchen handelt, im Grunde einen Schokoladenteig gefüllt mit Bananen und einer Quark-Sahne-Crème. Der Schokoladenkuchen ist an sich schon verdammt köstlich, wenn euch die Bastelei mit der Füllung also zu viel sein sollte, dann esst ihn einfach gleich pur. Es handelt sich um den Schokoladen-Guinness-Kuchen aus dem Buch “The Hummingbird Bakery”, der schon vielfach verbloggt wurde, z.B. im Kuriositätenladen. Super intensiv schokoladig, saftig und – was für diesen Zweck hier sehr praktisch ist – sehr schwarz.

Allerdings habe ich kein Guinness verwendet, weil es das nur im Viererpack gab und ich nicht wusste, ob ich die Reste auch pur trinken mag. Das führte zu dem Problem, dass ich einen Ersatz für Guinness brauchte, ohne zu wissen wie Guinness eigentlich schmeckt… Im Regal stand dann das Giesinger Craft Beer “Baltic Rye Porter”, das dunkel und kräftig aussah. Das hab ich einfach auf gut Glück verwendet – und hinterher gelesen, dass es passenderweise mit Kaffee- und Kakaonoten beschrieben wird ;) Das Ergebnis überzeugte ohnehin auf ganzer Linie und der Kuchen war gleich noch ein bisschen regionaler und hipper.

Und ist der Maulwurf nicht süß? <3

 

Maulwurfkuchen mit Bier und Rum

Saftig-intensiver Schokoladenkuchen trifft auf cremige Bananen-Quark-Crème mit Vanille und Schuss. Auch einzeln jeweils ein Gedicht!

Maulwurfkuchen mit Bier und Rum

Zutaten für eine 28 cm Springform (ca. 10 Personen)

    Schokokuchen
  • 250 ml Guinness (oder Giesinger Baltic Rye Porter)
  • 250 g Butter
  • 80 g Kakaopulver
  • 350 g Zucker
  • gemahlene Vanille
  • 140 ml Buttermilch (oder 60 g Joghurt + 80 ml Wasser)
  • 2 Eier
  • 280 g Mehl
  • 2 gestr. TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • Füllung
  • 200 g Magerquark
  • 1-2 EL Rum
  • 4 reife Bananen
  • 3 EL Vanillezucker
  • ca. 50 g Raspelschokolade
  • 300 g Sahne (kalt)
  • 1,5 Pkch. Sahnesteif
  • Deko
  • Marzipanrohmasse
  • Kakaopulver
  • Zahnstocher

Zubereitung

  1. Für den Kuchen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen bzw. fetten.
  2. Das Bier zusammen mit der Butter in einen Topf geben und erwärmen, bis die Butter sich vollständig aufgelöst hat. Kakaopulver, Zucker und gemahlene Vanille vermischen, zur Bier-Butter-Mischung geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren.
  3. In einer separaten Schüssel Buttermilch und Eier verquirlen. Mehl, Natron, Backpulver und eine Prise Salz dazusieben und grob vermengen. Die Bier-Zucker-Mischung aus dem Topf dazugießen und mit einem Schneebesen oder Handrührer gründlich zu einem recht flüssigen, glatten Teig verrühren.
  4. Den Teig in die Springform gießen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 50-60 min backen, bis ein hineingestecktes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt. Den Kuchen abkühlen lassen.
  5. Für die Füllung den Quark mit dem Rum cremig rühren. Eine der vier Bananen gründlich zerdrücken und zusammen mit dem Vanillezucker und der Raspelschokolade unter den Quark rühren.
  6. In einer separaten Schüssel die Sahne mit 1-2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen und in mehreren Etappen vorsichtig unter die Quarkmasse ziehen.
  7. Beim Zusammensetzen den Kuchen mit Hilfe eines Löffels von oben ein Stück weit aushöhlen, dabei außen einen 2-3 cm breiten Rand und ähnlich viel vom Boden stehen lassen. Die Kuchenbrösel unbedingt aufbewahren!
  8. Die restlichen 3 Bananen schälen, längs halbieren und in den entstandenen Zwischenraum schichten. Darauf die Sahne-Quark-Crème kuppelartig aufstreichen und zuletzt die Kuchenbrösel vom Aushöhlen darauf verteilen und leicht andrücken. Die Torte kühl stellen.
  9. Für die Deko den Maulwurf aus Marzipan formen, die dunklen Körperteile dabei in Kakaopulver wälzen. Zum Befestigen des Kopfs auf dem Körper eignet sich ein Zahnstocher gut. Vor dem Servieren den Maulwurf auf seinen Hügel setzen. (Idee nach Backen mit Spaß)
http://herbs-and-chocolate.de/2017/01/maulwurfkuchen-schokokuchen-guinness.html

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